Sonntag, 22.09.2019: 10.00 Uhr

Jusi-Vulkanwanderung

Wir steigen über den alten Vulkan Jusi aufs Hörnle. Der Wanderweg führt oben auf dem Grat entlang. Rechts sieht man hinunter ins Ermstal und links hinüber zur Burgruine Hohen Neuffen. Am Schilingskreuz wandern wir das Pfarrwegle hinunter nach Dettingen zur Einkehr. Gut gestärkt genießen wir den Paradiesweg zurück nach Kappishäusern. Der Jusi gehört zum Schwäbischen Vulkan, der über 300 Krateröffnungen aufweist. Vor 17 Mio. bis 16 Mio. Jahren kam es, hervorgerufen durch geologische Plattenverschiebungen, zu zahlreichen kleineren Vulkanausbrüchen. Es handelte sich in erster Linie um explosiven Vulkanismus. Lava wurde kaum gefördert, da sie sich hauptsächlich schon in den entstandenen Vulkanschloten verfestigte. Heute sind noch zahlreiche Überreste dieser vulkanischen Tätigkeit zu sehen. Auf der Albhochfläche sind es die (heute allerdings verlandeten) Maare, Torfmoore und Hülen, die im Gegensatz zum Kalkgestein der Umgebung für Wasser undurchlässig sind und in denen sich deshalb Kraterseen gebildet hatten. Im Albvorland ragen die in der Hauptsache aus widerständigeren Basalten bestehenden Schlote als Härtlinge aus der Umgebung heraus. Anschauliche Zeugen vulkanischer Tätigkeit sind das Randecker Maar und das Schopflocher Moor bei Ochsenwang und die Limburg bei Weilheim an der Teck. Der nördlichste Ausbruch des Schwäbischen Vulkans – der Scharnhäuser Vulkan – befindet sich unmittelbar südlich von Stuttgart. Die damalige thermische Aktivität in diesem Gebiet ist auch heute noch zum Teil erhalten und zeigt sich z. B. in den Thermalbädern von Beuren und Bad Urach. Einkehr

Uhrzeit Treff Startort:
10.45 Uhr

  • Jusi-Vulkanwanderung
  • Jusi-Vulkanwanderung
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Sonntag, 29.09.2019: 10.00 Uhr

St. Johann-Höllenlöcher-Wandertour

Eine leichte Tour fast ohne Aufstieg. Wir starten am Parkplatz beim Gestütshof St. Johann und wandern über den Fohlenhof vor zum Talrand. Von dort können wir auf den Runden Berg und hinunter ins Gütersteiner Tal blicken. Dann folgen wir dem Rand der Hochfläche. Immer wieder laden die markanten Rifffelsen zu wechselnden Aussichten hinunter ins Ermstal ein. Erst kommt Bad Urach in den Blick, dann Dettingen/Erms. Bald erwartet uns ein abenteuerlicher Durchstieg durch die Höllenlöcher, eine eindrucksvolle Karstschlucht. Weiter geht es vor zum Segelflugplatz Rossfeld. Vorne können wir vom Olgafelsen Metzingen und Reutlingen in den Blick nehmen. Vom "Blauen Fels" aus sehen wir den Staussee von Glems, aus dem sich das Pumpspeicherwerk auf der Eninger Weide speist. Weiter auf einem tollen Traufweg kommen wir zur Einkehr ins Wanderheim Eninger Weide, bewirtet vom Schwäbischen Albverein. Leckere Maultaschen und süße Verführungen wie Bienenstich und Donauwellen stärken uns für die letzten Meter über die Eninger Weide zum Parkplatz. Eine absolute Genußwanderung mit sehr vielen Aussichtsfelsen und schönen Traufwegen.

Uhrzeit Treff Startort:
10.45

  • St. Johann-Höllenlöcher-Wandertour
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Sonntag, 06.10.2019: 10.00 Uhr

Bitz-Traufgangwanderung

Von Bitz aus erkunden wir den Albtrauf des Eyachtals mit tollen Aussichtsfelsen. Über die Albwiesen und durch den Wald kommen wir am Schwarzwildgehege vorbei. Kurz danach ist im Wanderheim ein kleiner Frühschoppen möglich. Dann kommen die ersten Aussichtspunkte und markante Felsriffe. Über die Pferdeweide erreichen wir den Gasthof Fohlenweide mit leckerem Essen und einem kleinen Zoo. Auf schönen Waldwegen erreichen wir danach wieder den Parkplatz. Die Tour hat keine nennenswerten Aufstiege und geht meistens durch den Wald. Es kann auf der Strecke gevespert werden und es gibt zwei mal eine Einkehr - Wandererherz - was begehrst Du mehr? 

Uhrzeit Treff Startort:
10.50

Streckenprofil:

Sonntag, 13.10.2019: 10.00 Uhr

Offenhausen - Sternberg - Wandertour

Wir starten am Gestütshof Offenhausen im Lautertal. Im alten Klostergarten ist ein einer romantischen Anlage die Quelle der Lauter gefasst. 2000 Liter kommen hier pro Sekunde aus der Erde. Dem Lautertal folgen wir in Richtung Kohlstetten und gehen in einem großen Bogen über Wiesen und durch Wälder zum Fuß des alten Vulkans Sternberg. Der Aufstieg geht über eine der wunderbaren albtypischen Wachholderheiden. Oben angekommen erwartet uns ein Wanderheim des Schwäbischen Albvereins. Dort kehren wir ein. Nach der Pause entdecken wir eine geologische Besonderheit: Eine Quelle in 800 Meter Höhe und das auf der verkarsteten Alb, wo doch alles Wasser versickert! Des Rätsels Lösung ist der Wasserundurchlässige vulkanischer Basalttuff. Der Sternberg ist einer der über 350 Viulkanschlote des Schwäbischen Vulkans, der durch tektonische Plattenverschiebungen vor ca 17 Millionen Jahren entstand. Wir besteigen den Aussichtsturm und genießen den grandiosen Fernblick. Der Weg hinunter in Richtung Gomadingen ist einfach, da bergab. Bald sehen wir von oben wieder das ehemalige Kloster Offenhausen.

Uhrzeit Treff Startort:
10.45

  • Offenhausen - Sternberg - Wandertour
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Streckenprofil:

Sonntag, 20.10.2019: 10.00 Uhr

Neuffen-Wandertour

Los geht´s am Sportplatz in Neuffen. Über den Streuobstwiesengürtel erreichen wir den Buchenhangwald und gehen hinauf zum Schillingskreuz und weiter zur Karlslinde. Nun sind wir auf der Albhochfläche und kommen bald zum keltischen Verteidigungswall, dem sogenannten Heidegraben. Der beschützte vor über 2000 Jahren die größte keltische Siedlung in Süddeutschland. Weiter geht es an der Abruchkante der Alb entlang bis zur Burgruine Hohen Neuffen. Dort verköstigen wir uns am Kiosk und genießen die Aussicht. Der Abstieg vom Burgberg führt uns durch die Weinberge, in denen der Neuffener Täleswein wächst. Wir überqueren den kleinen Wendenbach und erreichen wieder durch die Streuobstwiesen den Ausgangspunkt der Wanderung.

Uhrzeit Treff Startort:
10.45 Uhr

  • Neuffen-Wandertour
  • Neuffen-Wandertour
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