Archiv Wandertouren

Hier findet Ihr die schon gemachten Wandertouren der letzten Wochen und Monate.

Sonntag, Juni 28, 2020 - 10:00

Glaswaldsee-Schwarzwald-Wandertour

Zur Abwechslung wandern wir im Kniebisgebiet im Schwarzwald. In der Nähe von Bad Rippoldsau geht es los. Vom Talgrund aus erreichen wir den mit mächtigen Tannen bestandenen Bergrücken, die Holzwälder Höhe. Nach etwa 1,5h kommen wir zum idyllisch gelegenen Glaswaldsee. Die Seen im Schwarzwald sind in der letzten Eiszeit entstanden. Die Enden der Gletscherzungen haben sich immer wieder vor und zurückbewegt, als sich wärmere und kältere Phasen abgewechselt haben. So wurden Vertiefungen geschaffen und gleichzeitig ein Wall aus Schutt und Geröll aufgebaut. Die Vertiefung hat sich dann mit Schmelzwasser und Niederschlägen gefüllt. Heutzutage verlanden die Schwarzwaldseen langsam zu Hochmooren und beherbergen eine besondere Flora und Fauna. Wir hingegen vespern und grillen am Seeufer und Mutige können auch ein erfrischendes Bad nehmen. Nach der Rast genießen wir noch eine gute Stunde den Rückweg durch den duftenden und schattigen Wald. Die Wanderung wurde auf Wunsch von Mitwanderern mal ins Programm genommen. Die Anfahrt ist mit 1h 20min etwas länger, dafür lernen wir die besondere Schönheit der Schwarzwaldlandschaft kennen. Achtung Selbstfahrer: Da sich die lange Anfahrt nur bei gutem Wetter lohnt, ist diese Tour unter Vorbehalt. Wenn schlechtes Wetter vorhergesagt wird, gibt es eine Alternative. Am besten mich anrufen. 01577-8062329, Vesper/Grillen

Länge der Wandertour:
13

Uhrzeit Treff Startort:
11.40Uhr

Sonntag, Juni 21, 2020 - 10:00

Beuren-Neuffen-Wandertour

Los gehts am Parkplatz des Thermalbads in Beuren. Durch den Ort erreichen wir den Fuß des Beurener Fels. Beim Aufstieg sehen wir die historischen Gebäude des Freiluftmuseums und das beschauliche Dorf. Oben auf em herovorspinvgenden Kalkrifffelsen angekpommen werden wir mit einem Super Blick ins Tal und hinüber zum Hohen Neuffen belohnt. Immer am Albtraufentlang wandern wir über den Wilhelmsfelsen zur Burgruine Hohen Neuffen. Dort erwartet uns der Kiosk oder das Restaurant zur einkehr. Bei einem kühlen Getränk genießem wir den Blick hinunter zu den Neuffener Weinbergen und hinüber zum Hörnle und dem Jusi.

Info 
Die Burg wurde zwischen 1100 und 1120 von Mangold von Sulmetingen, der sich später von Neuffen nannte, erbaut. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde sie im Jahre 1198, damals im Besitz der Edelfreien von Neuffen, zu denen der Minnesänger Gottfried von Neifen gehörte. Ihre Verteidigungsfähigkeit bewies die Burg in den internen Auseinandersetzungen des Heiligen Römischen Reiches, in denen sie 1312 nicht eingenommen werden konnte. Der Ausbau des Hohenneuffens zur Landesfestung begann bereits im 15. Jahrhundert. Die entscheidenden Baumaßnahmen zur befestigten Anlage wurden aber erst um die Mitte des 16. Jahrhunderts durch Herzog Ulrich unternommen. Es entstanden die Vorwerke, Rundtürme, Bastionen, eineKommandantur, Kasematten, Stallungen, das Zeughaus, und zwei Zisternen. Die damit geschaffene Fortifikation bestand danach ohne wesentliche Änderungen prinzipiell zwei Jahrhunderte weiter. 1519 musste sie sich dennoch dem Schwäbischen Bund ergeben. In den Deutschen Bauernkriegen ab 1524 war sie wiederum nicht einzunehmen. 

Länge der Wandertour:
12,

Uhrzeit Treff Startort:
10.45 Uhr

Sonntag, Juni 14, 2020 - 10:00

Bisingen-Irrenberg: Orchideenwanderung

In den Balinger Bergen wandern wir von Bisingen über den Hundsrücken , einen markanten, schmalen Rifffelsen hinauf auf den Irrenberg. Dabei kommen wir durch alle Juraschichtungen hindurch und genießen den Ausblick ins Gäu. Der Irrenberg ist ein Naturschutzgebiet mit einer überbordenden Flora und unzähligen Orchideen. Oberhalb von Streichen geht die Wanderung weiter zur Burgruine Ror. Die Höhenburg wurde um das Jahr 1100 von den Herren von Bisingen erbaut. Unser Wanderweg führt nun wieder den Berg hinab nach Bisingen. Vesper

Länge der Wandertour:
13 km

Uhrzeit Treff Startort:
10.35 Uhr

Sonntag, Juni 7, 2020 - 10:00

Gruol - Klöster-Wandertour

Kultur + Genuss-Wandern! Im ehemaligen katholischen Vorderösterreich starten wir in Gruol und wandern durch einen märchenhaften Wald nach Heiligenzimmern. Am Talrand erwartet uns das ehemalige Kloster Bernstein. Im idyllischen Klostergarten machen wir am Springbrunnen eine kurze Rast. Über den Höhenzug kommen wir zu einem Aussichtspunkt mit Alb-Panorama-Blick. Darunter liegt Kloster Kirchberg.
Ursprünglich befand sich auf dem Kirchberg eine Burg; die Herren von Kirchberg wurden erstmals im Jahr 1095 erwähnt. Das Kloster wurde 1237 von Graf Burkhard III. von Hohenberg auf Betreiben adeliger Damen des Hauses Hohenberg errichtet. 1245 bestätigte Papst Innozenz IV. die Gründung des Klosters. Bereits nach zehn Jahren war die Anzahl der Nonnen von anfänglich 10 auf 60 gestiegen. Im 14. Jahrhundert, etwa 100 Jahre später, wurden von der Nonne Elisabeth von Kirchberg. Berichte über das religiöse Leben und die Gnadenerlebnisse verstorbener Klosterangehöriger aufgezeichnet, die überregionale Bekanntheit erlangten. Sie sind in einem in mehreren Fassungen redigierten Schwesternbuch des Klosters und in der Vita einer Schwester Irmegard überliefert. Im Jahr 1381 wurde die Grafschaft Hohenberg an Habsburg verkauft, Kirchberg wurde so bis 1805 eine vorderösterreichische Enklave. In der Säkularisation kam das vorderösterreichische Kloster 1805 an Württemberg und wurde am 11. Oktober 1806 aufgehoben. Die Nonnen durften vorerst weiter im Kloster wohnen bleiben, die letzte Nonne verließ 1865 das Kloster. Nach der Besichtigung gibts Kaffee, Kuchen und einfache Speisen in der Klosterschenke.
Der Rückweg führt uns durchs schöne Stunzachtal zurück nach Gruol. In Haigerloch können wir noch dei St. Anna-Kirche, die schönste Barockkirche von Hohenzollern mit prächtigen Malereien und Stuckdekors, besichtigen:
1753-1757 durch Fürst Joseph Friedrich von Hohenzollern-Sigmaringen errichtet. Bekannte Barock-Rokoko-Kirche erstellt vom Haigerlocher Baumeister Christian Großbayer unter Mitwirkung des jungen Bildhauers Johann Georg Weckenmann, den der Fürst nach Haigerloch geholt hatte, sowie dem Hofmaler Meinrad von Au aus Sigmaringen. Vor der Errichtung der jetzigen Wallfahrtskirche befand sich an dieser Stelle eine bereits urkundlich 1408 erwähnte Kapelle, deren Gnadenbild der heute in der Kirche befindliche Mutter Anna Selbdritt-Gruppe nachempfunden ist.

Länge der Wandertour:
14km

Uhrzeit Treff Startort:
10.50 Uhr

Sonntag, Mai 31, 2020 - 10:00

Wurmlingen-Märchensee-Wanderung

Wir beginnen die Wandertour am Fuß der Wurmlinger Kapelle, die unser erstes Ziel ist. Von oben sehen wir die Alb, den Schwarzwald, das Neckartal und hinüber in den Schönbuch. Weiter geht es durch liebliche Wiesen, Auen und Streuobstgärten. Bald erreichen wir den Pfaffenberg. An seinem anderen Ende wurde bis in die 1960 Jahre der grüne Schilfsandstein abgebaut. Auf einem wildromantischen Pfad erkunden wir den aufgelassenen Steinbruch. Eindrucksvoll sieht man die Meißelspuren in den glatt herausgeschnittenen Steinwänden. Dann biegen wir um die Ecke und erblicken den stummen und geheimnisvoll grün schimmernden Märchensee. Der Märchensee ist ein mit Wasser vollgelaufener Teil des alten Steinbruchs, in dem die seltene Geburtshelferkröte laicht. An einem schönen Plätzchen machen wir ein Grillfeuer und vespern. Dann geht es weiter in Richtung Wendelsheim. Vor der Ortschaft biegen wir links ab und sehen vor uns das Ziel: die Wurmlinger Kapelle.

Länge der Wandertour:
11 km

Uhrzeit Treff Startort:
10.25 Uhr

Sonntag, Mai 24, 2020 - 10:00

Urach-Wasserfälle-Wanderung

Start ist am Parkpaltz bei der Bahnhaltestelle Urach-Wasserfall. Die Wanderung zu den Uracher Wasserfällen ist einfach eine der schönsten Wandertouren auf der Schwäbischen Alb. Auf dieser Wanderung lassen sich zahlreiche Höhepunkte erleben (multipel sozusagen...). Durch das schöne Maisental entlang am munter sprudelnden Maisenbach liegt als das historische Pferdegestüt Gütersteiner Hof auf dem Weg. Danach gehts im Wald hinauf zum Gütersteiner Wasserfall. Über einen bemoosten Tuffhang fließt das Wasser aus dem Albhang und bildet interessante Tuffformationen aus. Oberhalb des Wasserfalls ist ein Wasserbecken angelegt, das die erste Pumpstation (1715) speist, die Wasser auf die Alb brachte. Wohin sehen wir, nachdem wir den Albtrauf erreicht haben:den Fohlenhof bei St. Johann. Wir folgen dem Trauf und kommen bald zum Naturfreundehaus Rohrauer Hütte (leckere Maultaschen. Dann erfreuen wir uns am weiten Blick vom senkrecht in die Tiefe abfallenden Rutschenfelen.wir schauen nicht nur hinunter ins Tal nach Urach, sondern auch hinüber zum Neuffen und zur Teck und nach Römerstein. Über ein altes Schwammriff geht der Abstieg fast alpin hinunter zum Uracher Wasserfall. Dort ist bei schönem Wetter rund um den Kiosk immer viel Betrieb und meist brennen schon einige Grillfeuer. Wir schauen von oben, wie das Wasser über die auskragende Tuffnase hinunterstürzt. Vom Wasserfall geht ein Halbhöhenweg weiter zum Sattel.Dort wirds nochmal steil: Der Burgweg zur Ruine Hohen Urach. Von der gut restaurierten Ruine gibt es viel interessante Blick in die Landschaft und das Ermstal hinunter. In den dunklen Kasematten läßt sich erahnen, dass das Leben auf so einer Burganlage nicht gerade ein Zucker schlecken war. Nach kurzem Abstieg folgen wir auf einem schönen Spazierweg dem Lauf des Brühlbachs wieder vor zum Parkplatz. Vesper, Einkehr im Naturfreundehaus.

Länge der Wandertour:
11km

Uhrzeit Treff Startort:
10.35

Sonntag, Mai 17, 2020 - 10:00

Tailfingen-Trauf und Heide-Wanderung

Eine der Traufgängertouren ohne Aufstiege: Start ist das Schützenhaus in Tailfingen. Von dort wandern wir über das Tailfinger Schloß den Trauf entlang und genießen die Aussicht von vier markanten Felsen. Über eine schöne Wachholderheide und lichte Buchenwälder erreichen wir wieder den Ausgangspunkt. Einkehr.

Länge der Wandertour:
15

Uhrzeit Treff Startort:
10.50 Uhr

Sonntag, Mai 10, 2020 - 10:00

Orchideenwanderung Filsenberg

Wir starten in Öschingen und wandern auf den Filsenberg. Der Aufstieg belohnt uns mit einem tollen Blick vom Teufelsloch hinüber zum Farrenberg. Dann tut sich die Orchideenwiese mit vielen verschiedenen Knabenkräutern und anderen wunderschön blühenden Blumen auf. Wir umkreisen den Maisenbühl und nehmen dann die zweite Höhenstufe dieser Wanderung hinauf auf den Bolberg. Der Blick vom Bolberg ist einfach atemberaubend. An der Grillstelle wird gegrillt und gevespert, dann folgen wir dem Albtrauf und wandern hinunter ins Öschenbachtal. Bald erreichen wir das reizende Öschinger Freibad und laben uns am Kiosk mit kühlen Getränken. Durch die Streuobstwiesen mit blühenden Apfelbäumen kommen wir wieder an den Parkplatz. Grillen/Vesper Besonderheiten: Orchideen, viele Blühpflanzen, Aussicht.

Länge der Wandertour:
11

Uhrzeit Treff Startort:
10.30 Uhr

Sonntag, Mai 3, 2020 - 10:00

Fliederblüten-Wanderung Haigerloch

Die Tour führt sanft das Eyachtal hinauf bis zum historischen kleinen Städtchen Haigerloch mit seiner berühmten Fliederblüte. Nach Besichtigung der barockisierten Schlosskirche wird im Schlosshof gevespert. Danach genießen wir von einer Aussichtskanzel den tiefen Blicks Eyachtal und auf Haigerloch. Dort gibts Eis und evt Pizza. Weiter gehts dem Talrand entlang hinüber nach Trillfingen. Am Waldrand erreichen wir einen herrlichen Aussichtspunkt, der uns das ganze Albpanorama darbietet. Auf dem Platz ist eine Marienstatue aufgestellt. Daher der Name „Sitz der Weisheit“. In Anspielung auf den alttestamentlichen Thron Salomons wird die sitzende Maria mit dem Jesusknaben (als verkörperte Weisheit) auf dem Schoß als Sedes Sapientiae bezeichnet. Durch den Wald wandern wir wieder hinunter ins Tal bis Bad Imnau.  Vesper

Länge der Wandertour:
15 km

Uhrzeit Treff Startort:
10.50 Uhr

Sonntag, April 26, 2020 - 10:00

Marbach-Grafeneck-Lautertal-Wanderung

Sogar Queen Elisabeth wollte - leider vergebens - ins berühmte Pferdegestüt Marbach im Lautertal. Von dort führt unser Weg nach Schloß Grafeneck, das markant auf einem Rifffelsen thront. Dort machten die Nazis ihre ersten Euthanasieversuche an behinderten Menschen, wodurch Grafeneck eher traurige Bekanntheit erlangte. Durch den Wald und einen weiteren Pferdehof erreichen wir das Tiefental. Das Tiefental mündet wieder ins Große Lautertal, deren Oberlauf wir zum Gestüt Marbach folgen. Wenn wieder offen ist, kehren wir bei Siggi im Burrenhof/Wasserstetten ein. Ein schöne Tälertour ohnen Anstiege und historisch bedeutsamen Orten.

Länge der Wandertour:
15

Uhrzeit Treff Startort:
10.55

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